TGA-Planung › Ausbildung und Quereinstieg in die TGA-Planung
Ausbildung und Quereinstieg in die TGA-Planung
Reihe 6 · 25 Folgen · Zuletzt aktualisiert:
Drei Wege führen in die TGA-Planung: Ausbildung zum Technischen Systemplaner, Studium der Gebäudetechnik oder Quereinstieg aus einem anderen Beruf.
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Die Ausbildung zum Technischen Systemplaner dauert dreieinhalb Jahre und führt über CAD und BIM-Modelle direkt in die Planung von Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik. Ein Studium der Versorgungs- oder Gebäudetechnik öffnet den Weg in Fachplanung und Projektleitung. Ein Quereinstieg ist aus dem Handwerk, dem Maschinenbau oder nach einem abgebrochenen Studium möglich.
In den Folgen erzählen Auszubildende, ein Ausbilder, Studierende und Quereinsteigende, wie sie in die Branche gekommen sind. Wenn Sie bereits im Büro arbeiten, geht es unter Weiterbildung für die TGA-Planung weiter.
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Häufige Fragen zum Thema
Wie wird man Technischer Systemplaner in der TGA?
Über die duale Ausbildung zum Technischen Systemplaner, die dreieinhalb Jahre dauert. In der TGA sind das die Fachrichtungen Versorgungs- und Ausrüstungstechnik und Elektrotechnische Systeme. Auszubildende konstruieren Bauteile in 3D, planen Heizung, Lüftung, Sanitär oder Elektrotechnik in BIM-Modelle hinein und prüfen Trassen und Kollisionen.
Wie geht es nach der Ausbildung zum Systemplaner weiter?
Nach der Ausbildung können Sie sich in einem Fachbereich spezialisieren, in die BIM-Koordination gehen oder eine Techniker- oder Meisterfortbildung oder ein Studium anschließen, auch dual neben dem Beruf. In den Folgen mit Yannick und Tayfun führt der Weg in ein duales Studium, bei Tayfun zuvor in die BIM-Koordination. Für den Schritt in die Fachplanung gibt es bei tgaPULS das Seminar Fachplanung TGA.
Ist ein Quereinstieg in die TGA oder die Haustechnik möglich?
Ja. Quereinstiege in die TGA, im Alltag oft Haustechnik genannt, sind aus vielen Richtungen möglich, etwa aus der Gastronomie, dem Handwerk, dem Maschinenbau oder anderen technischen Ausbildungen. Entscheidend sind Technikbegeisterung, Praxis auf der Baustelle, das Lernen von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen und Offenheit für Rollen wie Fachplanung, Systemplanung oder Bauüberwachung. Wer ein Studium abgebrochen hat, kann gezielt in einen verwandten Ausbildungsberuf wie die Technische Systemplanung wechseln.
Was lehren Hochschulen heute in der TGA-Planung?
Neben klassischen TGA-Grundlagen rücken digitale Themen in den Vordergrund. Der Studiengang „Technische Gebäudeausrüstung mit Digitaler Infrastruktur“ an der HafenCity Universität Hamburg verbindet die Gewerke mit Automatisierung, Sensorik, Simulation, Machine Learning und KI-Integration. Ziel ist ein neues Berufsbild für die Planung von Smart Buildings, Quartieren und Smart Cities.
Warum fehlt der TGA-Branche Nachwuchs und wie lässt er sich gewinnen?
Das Berufsbild ist unbekannt und der Begriff TGA wenig attraktiv. Hebel sind: junge Menschen früh über kurze Reels auf Social Media begeistern, Gebäudetechnik früher in den Studien-Curricula verankern, Schülerinnen und Schüler über Girls’ Day und Praktika erreichen, duale Studiengänge stärken und die Sinnhaftigkeit der Energiewende sichtbar machen.
Was hilft beim Berufseinstieg als Projektleitung oder Bauüberwachung?
In der Projektleitung: den Ingenieurvertrag lesen und ein Leistungsdokument fortschreiben, sich früh Termine sichern, die Planung der Planung agil organisieren, eine Fachkoordination als Unterstützung suchen und monatlich nach Leistungsstand abrechnen. In der Bauüberwachung: Termine mit den Firmen abstimmen, vorausschauend Qualität sichern, die Baukoordination als besondere Leistung verhandeln und digitale Werkzeuge einsetzen.
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Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen fachlichen Information zur TGA-Planung und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Für die verbindliche Auslegung im konkreten Fall ziehen Sie bitte qualifizierten Rechtsrat hinzu.

