TGA-Planung › Aus- und Weiterbildung für die TGA-Planung › Folge #905
World of TGAWorld of TGA: Systemplaner Yannick
Yannick hat eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Systemplaner mit Schwerpunkt Elektrotechnik absolviert und plant TGA-Anlagen im 3D-Modell. Die Trassenkoordination mit der Lüftung ist die größte Herausforderung, Kommunikation das A und O. Ab Oktober beginnt er ein duales Studium Elektrotechnik und Informationstechnik an der HAWK Göttingen.
Transkript
Was plant ein Systemplaner in der TGA und worum geht es bei der World of TGA?
Roman: Herzlich willkommen zur World of TGA. Ich bin Roman und ich bin heute nicht alleine hier, sondern mit Yannick. Wir sprechen in der World of TGA über TGA und vor allem über Systemplanung. Das ist, glaube ich, das Herzstück der TGA-Fachplanung. Wir wollen die TGA nicht bauen, sondern erst mal planen, korrekt auslegen und schauen, dass sie auch funktioniert. Und das hast du gelernt.
Yannick: Das habe ich gelernt, ja, dreieinhalb Jahre lang.
Roman: Du bist jetzt 24, hast vorher ein Fachabitur gemacht. Wir hatten ja schon ein Interview mit Jessica, die Systemplanung mit dem Schwerpunkt Lüftung gemacht hat. Sie ist ein großer Fan der 3D-Konstruktion, weil alles so schön groß und voluminös zu planen ist. Aber du hast das für Elektrotechnik gemacht. Gibt es da Sachen, die schwierig in ein Gebäude zu integrieren sind?
Yannick: Was immer eine Schnittstelle ist, gerade mit den Kollegen von Heizung, Lüftung und Sanitär, ist die Trassenplanung. Die Lüftungskanäle bei den HLS-Kollegen nehmen viel Platz ein, und dann kommen wir Elektro und müssen gucken, wie wir unsere Kabel und Kabeltrassen noch da durchschlängeln — je nach Gebäudetyp mit verschiedenen Anforderungen. Das ist knifflig. Ansonsten haben wir eher Kleinteile: Schalter, Steckdosen, Brandmelder. Die kriegt man unter. Aber die Trassen sind immer ein großes Abstimmungsthema.
Roman: Deine Volumina müssen mit den Volumina der Lüftung koordiniert werden. Das ist die große Herausforderung unseres Berufsbildes — dafür muss man gut miteinander sprechen.
Yannick: Auf jeden Fall. Kommunikation ist das A und O.
Wie kam Yannick von Gestaltung und Marketing zur Systemplanung?
Roman: Du wolltest vorher eigentlich Richtung Kommunikation oder Marketing.
Yannick: Ich habe mein Fachabitur in Gestaltung gemacht und wollte eigentlich Richtung Grafikdesign oder Marketing gehen, habe in dem Bereich auch ein Praktikum gemacht. Aber ich habe gemerkt, dass das nicht ganz mein Interessengebiet ist. Es war interessant — viele junge Leute, viele New-Work-Sachen. Aber mir hat das Technische gefehlt, das Reinfuchsen, das Mathematische. So bin ich Richtung Technik gekommen. Weil ich nach dem Abi nicht wusste, welchen Studiengang ich wählen soll, dachte ich, ich mache erst mal eine Ausbildung in dem Bereich. So bin ich zum Systemplaner gekommen.
Roman: Warst du gut in Mathe?
Yannick: Ja, ich war relativ gut.
Roman: Bei mir war das anders. Ich habe neben dem Studium Mathe-Nachhilfe für Neunt- bis Dreizehntklässler gegeben und dadurch selber sehr gut gelernt — irgendwann war ich fitter als die Kommilitonen, weil ich die Themen nachmittags frisch wiederholt habe.
Yannick: Ich habe in der Zwölften auch Klassenkameraden Nachhilfe gegeben. Sobald man anfängt, Leuten Dinge zu erklären, versteht man es selbst immer besser.
Roman: Der Erklärbär hilft, sich selbst klar zu machen, worum es geht. Lasst euch nicht von schlechten Mathe-Lehrern abschrecken.
Yannick: Es steht und fällt wirklich mit dem Mathe-Lehrer, das habe ich auch festgestellt. Im Marketing- und Design-Bereich, hier im Kasseler Raum, haben sie Webseiten designt und Social-Media-Betreuung für Unternehmen gemacht. Mit 16 war Social Media das Thema, das war cool. Aber die Mathematik und das Technische haben mir einfach gefehlt.
Was macht das Arbeiten mit BIM und im 3D-Modell so spannend?
Roman: Du hast nicht nur Elektrotechnik und das Planen von Systemen drauf, sondern auch BIM — Building Information Modeling. Wir planen Gebäude nicht nur in 3D, sondern reichern sie durchgängig mit Informationen an, bis zum Bau. Was macht dir daran besonders Spaß?
Yannick: Was ich cool finde, ist das Arbeiten im 3D-Modell. Das ist die Zukunft: dass alle Gewerke — Architektur, wir TGAler, bei Krankenhäusern auch die Medizintechnik — an einem großen Modell zusammenarbeiten und man die Abstimmungen quasi in Real Life machen kann. Ich sehe sofort, wenn die HLS-Kollegen ihre Kanäle oder Leitungen gezogen haben, und kann meine Planung gleich anpassen. Und wenn man weiterdenkt: Die Bauteile werden immer intelligenter, und man kann sich mit Skripten aus seiner Planung Listen auslesen lassen, die die Verteilung auslegen oder die Kabelquerschnitte bestimmen. Solche Sachen mag ich, wo man sich reinfuchsen und optimieren kann.
Roman: Das Thema ChatGPT oder künstliche Intelligenz hat einen guten Anwendungsfall für BIM-Projekte. Du kannst dir die Programmierung schreiben lassen, kopierst sie in dein System, schraubst ein bisschen rum, googelst — und dann sparst du dir drei Tage Arbeit, weil zum Beispiel die Durchbrüche beschriftet werden. Wir entwickeln solche Anwendungsfälle auch mit Architekten zusammen, um die gemeinsame Arbeit durch KI schneller, besser und einfacher zu machen. Aber das Visuelle ist eine wichtige Basis: Ein 3D-Modell, in dem ich virtuell durchlaufen und direkt sehen kann, wo etwas nicht passt — zwischen Lüftung und deinen Elektrotrassen zum Beispiel.
Yannick: Zum Beispiel. Das ist immer ein großer Knackpunkt.
Wie verändert der Beruf den Blick auf Gebäude?
Roman: Gibt es Erlebnisse, aus denen man eine Anekdote machen könnte?
Yannick: Einen kritischen Fall hatten wir bis jetzt nicht. Aber interessant ist: Im Modell verschiebt man etwas schnell und denkt, kein Problem. Wenn man dann vor Ort ist und in einem Krankenhaus die höllisch volle Zwischendecke sieht — riesiger Lüftungskanal, daneben die Trasse —, merkt man: Das muss ja auch noch jemand montieren können. Im Modell passt es untereinander, aber jemand muss mit Hand und Bohrmaschine die Trasse und den Lüftungskanal befestigen können. Vor Ort zu gucken ist deshalb immer gut.
Roman: Du betrittst Krankenhäuser jetzt mit anderem Blick.
Yannick: Als ich angefangen habe, sagten alle: Du wirst irgendwann nur noch an die Decke gucken. Ich dachte, warum sollte ich das? Aber jetzt, egal wo ich bin — letzte Woche war ich privat in Hamburg in der Elbphilharmonie und habe nach oben geguckt: Wie haben sie das gemacht? Beleuchtung, Brandmelder dahin gesetzt. Man kriegt einen komplett anderen Blick dafür, wie Gebäude funktionieren und aufgebaut sind.
Roman: Du machst ja auch Lichtberechnung. Du hast eine Software, die den Lichtkegel dreidimensional im Raum darstellt. Das macht Relux auch, oder?
Yannick: Das macht Relux auch, genau — Relux, DIALux. Da geht es darum, die Beleuchtungsstärke in den Bereichen zu haben. Die Farbwiedergabe ist zum Beispiel in Krankenhäusern wichtig, in OPs muss eine ganz hohe Farbwiedergabe herrschen. Da wählt man die Leuchten entsprechend aus und hat das dreidimensional abgebildet. Gerade DIALux kann fast realistisch aussehende Renderings erstellen.
Roman: Siehst du in der Elbphilharmonie schon diese Kegel mit den Lichtfarben vor deinem inneren Auge?
Yannick: So ganz schlimm noch nicht. Aber wenn man die Anordnung sieht, denkt man: Ist hier die Gleichmäßigkeit gewährt? Macht das Sinn? Man versucht nachzuvollziehen, was sich der Planer dabei gedacht hat. Und die Elbphilharmonie ist wirklich ein Monumental-Bauwerk, etwas ganz anderes als ein Krankenhaus.
Roman: Mir ist das im Krankenhaus aufgefallen, bei der Geburt eines Kindes — etwas Schönes. Ich lag unter einem Luftauslass, der so schlecht eingestellt war, dass ich mir eine Leiter besorgt und ihn umreguliert habe, im Wissen, dass woanders jetzt mehr Luft rauskommt. Man wird selbstbewusster in solchen Gebäuden. Früher dachtest du bei einem roten Licht: Was kann das bloß sein? Jetzt weißt du es.
Yannick: Auch zu Hause, wenn man renoviert, eine neue Beleuchtung macht oder etwas in der Verteilung nicht läuft, ist man sicherer und sagt: Ich gucke nach, ich weiß ja, wie es funktioniert.
Was umfasst die Ausbildung zum Systemplaner Elektrotechnik?
Roman: Hast du das elektrotechnische Grundwissen mitgenommen, um eine Verteilung zu öffnen und zu verstehen, was darin funktioniert?
Yannick: Das lernt man während der Ausbildung. Man muss selbst Verteilungen auslegen, wissen, wie man Sicherungen und Kabelquerschnitte dimensioniert. Bei Elektrotechnik hat man viele kleine Teilbereiche: Die Beleuchtung ist ein Bereich für sich, die Verteilungsauslegung ist ein großer Hauptteil — Sicherung, FI-Schalter und so weiter. Dann gibt es Sicherheitstechnik, Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Lautsprecheranlage, und auch die EDV-Verkabelung gehört dazu.
Roman: Sehr vielfältig. Wusstest du, dass deine Ausbildung in der TGA-Planung im Moment die gefragteste ist?
Yannick: Das wusste ich nicht.
Roman: Wir haben eine virtuelle Bar eröffnet, wo sich über 300 Büros regelmäßig treffen, und alle Gespräche drehen sich um Systemplaner für elektrotechnische Systeme: Brauchen wir mehr? Haben wir zu wenig?
Yannick: Ich glaube nicht, dass es viele gibt. Ich war damals mit fünf Leuten in der Berufsschulklasse.
Roman: Es gibt wenige und es ist super nachgefragt, weil es so komplex ist. Eigentlich brauchst du eine Elektriker-Ausbildung, um die Anlagen zu verstehen, und dann die Systemplanung obendrauf. Anspruchsvoll, aber extrem gefragt.
Warum kombiniert Yannick die Ausbildung mit einem dualen Studium?
Roman: Hast du überlegt, noch etwas draufzusetzen — ein Studium oder den Techniker?
Yannick: Ich habe 2021 die Ausbildung beendet, bin jetzt fast zwei Jahre im Beruf, und im Oktober beginne ich ein duales Studium: Elektrotechnik und Informationstechnik. Das hat meine Firma angeboten. Mir war klar, dass ich gerne ein Studium dranhänge, weil ich den Ingenieurberuf interessant finde. Es gibt aber noch nicht so viele duale Angebote, die auf die TGA passen — das reine Elektrotechnikstudium ist breit gefächert, aber nur ein kleiner Teil macht für unsere Branche Sinn. Manche Angebote im Raum Hessen waren zwei Stunden entfernt, Wetzlar zum Beispiel. Ein Kollege, der auch dual studiert hat, ist dann auf die Hochschule HAWK in Göttingen aufmerksam geworden. Die bieten den Studiengang konventionell über sechs Semester oder dual im Praxisverbund an.
Roman: Was finanziell ein Traum ist: Dein Leben ist finanziert, du studierst und arbeitest nebenbei. Konntest du während der Ausbildung schon ausziehen?
Yannick: Während der Ausbildung bin ich zu Hause geblieben und erst letztes Jahr ausgezogen. Ich wohne gerade mal ein Jahr, habe mich schön eingerichtet — und kann wohnen bleiben. 40 Minuten mit dem Zug nach Göttingen sind kein Problem.
Roman: Du hättest auch breit Elektrotechnik studieren können. Hätte das nicht auch geholfen?
Yannick: Das hätte ich machen können, das bietet die Uni Kassel an — leider nur Vollzeit, nicht dual. Meine Chefin ist natürlich daran orientiert, dass ich hier bleibe und weiterarbeite, da wir Systemplaner so rar gesät sind. Der Vorteil in Göttingen ist das Modell: Bei vielen dualen Studiengängen ist man sequenzweise da, drei Monate Firma, drei Monate Studium. In Göttingen bin ich einen Tag fest in der Firma und vier Tage in der Uni, und die Semesterferien komplett im Unternehmen.
Roman: Stresst dich die Doppelbelastung?
Yannick: Eigentlich nicht. Es macht mir Spaß, und das Hin und Her zwischen Uni und Arbeit stört mich nicht. Ich freue mich total drauf.
Welchen Rat gibt Yannick Schülern bei der Berufswahl?
Roman: Merkst du jetzt schon Vorteile, dass du die Ausbildung vorher gemacht hast?
Yannick: Das Studium hat ja noch nicht begonnen, erst im Oktober. Aber dass man die Grundzüge schon gelernt hat, gerade die elektrotechnischen, hilft sicher.
Roman: Du ziehst es auch anders durch. Deine Kommilitonen fangen vielleicht mit 19 an, du bist 24 — fünf Jahre älter, fünf Jahre weiser, mehr Vorwissen und Zug. Ausbildung plus Studium ist eine grandiose Kombination. Den Bachelor hast du dann mit 27.
Yannick: Genau. Es ist alles geregelt — man weiß, wann man in der Uni und wann im Unternehmen sein muss. Meine Schwester hat klassisch studiert und nebenher gejobbt, das war stressig: Klausurenphase, dann konnte sie nicht arbeiten, dann Semesterferien. Die Ausbildung vorher zu machen, macht einen auch mental gereifter. Mit 18, 19 ist man noch jung; mit 24 geht man ganz anders an ein Studium ran.
Roman: Gibt es etwas, das du den Schülern, die uns zuhören, zur Wahl der Ausbildung mitgeben würdest?
Yannick: Sie sollten sich den Beruf anschauen, weil er total unterschätzt und leider unbekannt ist, obwohl er so breit gefächert ist. Gerade die TGA-Branche finde ich spannend: Alle denken, der Architekt macht Licht, Heizung, Lüftung, Sanitär mit. Aber wir sind die Architekten der Technik. Wir bringen Leben ins Gebäude. Diese Expertise zu haben, macht es schon aus — sie sollten es sich alle angucken.
Roman: Architekten der Technik, genau — und keine Handwerker. Wir planen das für die Handwerker, wie die Architekten, aber nicht nur die Ästhetik. Ich vergleiche das gerne so: Wir sind die Internisten, die Architekten sind eher die Schönheitschirurgen. Vielen Dank, Yannick. Wir sehen uns bestimmt nochmal, weil wir mit den Büros zusammenarbeiten und eine Community bilden. Wenn ihr Teil dieser Community sein wollt, geht auf www.world-of-tga.de. Da findet ihr dieses und weitere Interviews und Informationen zu den Büros.
Yannick: Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Bis bald.
Häufige Fragen zu dieser Folge
Was macht ein Systemplaner in der TGA?
Ein Systemplaner plant die Technische Gebäudeausrüstung, legt sie korrekt aus und stellt sicher, dass sie funktioniert — er baut sie nicht. Bei Elektrotechnik gehören dazu Beleuchtung, Verteilungsauslegung mit Sicherungen und Kabelquerschnitten, Sicherheitstechnik, Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Lautsprecheranlage und EDV-Verkabelung.
Was ist die größte Herausforderung bei der Elektroplanung im Gebäude?
Die Trassenplanung an der Schnittstelle zu Heizung, Lüftung und Sanitär. Die Lüftungskanäle nehmen viel Platz ein, sodass die Elektroplaner ihre Kabeltrassen koordiniert dazwischen führen müssen. Die Volumina beider Gewerke müssen abgestimmt werden — Kommunikation ist dabei das A und O.
Welchen Vorteil bietet das Arbeiten im 3D-Modell mit BIM?
Alle Gewerke — Architektur, TGA, bei Krankenhäusern auch Medizintechnik — arbeiten an einem gemeinsamen Modell und können Abstimmungen quasi in Echtzeit machen. Kollisionen, etwa zwischen Lüftungskanälen und Elektrotrassen, werden sofort sichtbar, und die Planung lässt sich direkt anpassen.
Wofür nutzt man Software wie Relux und DIALux?
Für die Lichtberechnung: Sie stellen den Lichtkegel dreidimensional im Raum dar und helfen, die Beleuchtungsstärke in den Bereichen sicherzustellen. Auch die Farbwiedergabe lässt sich prüfen — wichtig etwa in Krankenhaus-OPs, wo eine sehr hohe Farbwiedergabe nötig ist. DIALux erstellt dabei fast realistische Renderings.
Warum ist im 3D-Modell die Montierbarkeit vor Ort so wichtig?
Im Modell kann eine Leitung sauber neben einem Lüftungskanal liegen, doch in einer vollen Krankenhaus-Zwischendecke muss jemand die Trasse und den Kanal noch mit Hand und Bohrmaschine befestigen können. Was im Modell untereinander passt, ist nicht automatisch montierbar — deshalb lohnt der Blick vor Ort.
Welche Vorteile hat ein duales Studium nach der Ausbildung?
Das Studium ist über die Firma finanziert, der Terminplan ist geregelt und koordiniert. Im Göttinger Modell ist Yannick einen Tag pro Woche in der Firma, vier Tage in der Uni und die Semesterferien komplett im Unternehmen — anders als bei klassischem Studium mit Nebenjob, wo Klausurenphasen und Arbeit schwer vereinbar sind.
Zitate
„Kommunikation ist das A und O."
— Yannick
„Wir sind ja die Architekten der Technik. Wir sind diejenigen, die ein bisschen Leben ins Gebäude bringen."
— Yannick
„Man kriegt so einen komplett anderen Blick für Gebäude und wie sie funktionieren und wie sie aufgebaut sind."
— Yannick
„Ich vergleiche das gerne damit: Wir sind die Internisten und die Architekten sind mehr so die Schönheitschirurgen."
— Roman Fritsches
Zahlen & Fakten
Die Ausbildung zum Systemplaner dauert dreieinhalb Jahre.
Quelle: YannickAn der virtuellen Bar treffen sich über 300 Büros regelmäßig.
Quelle: Roman FritschesYannick war mit nur fünf Leuten in seiner Berufsschulklasse.
Quelle: YannickYannick beendete die Ausbildung 2021 und beginnt im Oktober ein duales Studium Elektrotechnik und Informationstechnik an der HAWK Göttingen.
Quelle: YannickGlossar
- BIM (Building Information Modeling)
- Methode, Gebäude nicht nur in 3D zu planen, sondern durchgängig bis zum Bau mit Informationen anzureichern; alle Gewerke arbeiten an einem gemeinsamen Modell.
- DIALux
- Lichtberechnungssoftware, die den Lichtkegel dreidimensional darstellt und fast realistische Renderings erstellt.
- Duales Studium
- Studium im Praxisverbund mit der Firma; im Göttinger Modell ein Tag pro Woche im Unternehmen, vier Tage Uni, Semesterferien komplett im Betrieb.
- Farbwiedergabe
- Lichtkennwert, der angibt, wie natürlich Farben unter einer Leuchte erscheinen; in Krankenhaus-OPs ist eine sehr hohe Farbwiedergabe erforderlich.
- Systemplaner
- Ausbildungsberuf, der TGA-Anlagen plant, auslegt und konstruiert (statt sie zu bauen); hier mit Schwerpunkt Elektrotechnik.
- Trassenplanung
- Planung der Kabeltrassen, die platzkoordiniert mit den Lüftungskanälen der HLS-Gewerke geführt werden müssen.
- Verteilungsauslegung
- Hauptteil der Elektroplanung; umfasst das Dimensionieren von Sicherungen, FI-Schaltern und Kabelquerschnitten.