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TGA-PlanungLeistungsphasen der TGA-PlanungFolge #217

tgabar · Bargespräche

Koordination und Integration der TGA

Folge 21709.02.202415:51 minRoman Fritsches, Sören Janson
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Auf den Punkt

Koordination und Integration der TGA sind nicht nur für TGA-Planer Grundleistung, sondern auch für Projektsteuerung, Architektur und Freianlagenplanung. Die tgabar hat dazu im Online-Training mit 30 Teilnehmern zwei Arbeitsmittel erarbeitet: eine Planungsgrundlage mit Kosteneinschätzung (seit 2018 geschuldet) und einen dreistufigen Stufenplan für den koordinierten, integrierten Entwurf mit Design-Freeze.

Transkript

Was hat die tgabar im ersten kostenlosen Online-Training erarbeitet?

Roman: Herzlich willkommen an der TGA-Bar. Wir sitzen an der Bar und freuen uns, dass wir an der TGA-Bar ein erstes Online-Training gegeben haben.

Sören: Quasi noch in Gründung, aufs Haus und for free für alle. Das ist auch krass — Weiterbildung.

Roman: Wirklich for free, barrierefrei, gemeinnützig. Es war so barrierefrei, dass jeder Mensch auf der ganzen Welt den Google-Meet-Termin einfach öffnen und dabei sein konnte. Es waren immerhin 30 dabei — zweieinhalb Stunden am Freitagvormittag.

Sören: Und alle, die jetzt denken „für umme und ich habe es verpasst" — da kommt noch was.

Roman: Genau, das war das erste von zwölf dieses Jahr. Geht einfach auf tgabar.de, Aus- und Weiterbildung, da findet ihr eine Liste mit allen weiteren.

Sören: Und worum ging es? Wir waren auf der Suche nach unserem perfekten TGA-Projekt — das ist fast unser roter Faden durch anderthalb Jahre Podcast.

Roman: Das perfekte TGA-Projekt ist immer so ein Mythos. Ich glaube, wir sind der Vision einen Schritt nähergekommen. Wir haben anders gearbeitet als jedes andere Seminar — eigentlich eine Art Workshop, ein kleines Barcamp. Aus der Softwareentwicklung kennt man das: Man setzt sich mit einem Haufen Leuten zusammen, die fit in einem Thema sind, und versucht zusammen ein Arbeitsmittel zu erstellen, das man später nutzen kann. Wir haben ein Dokument durchgesprochen und ein weiteres deutlich verbessert und erweitert — und dann am Wochenende online gestellt.

Sören: Also kein Seminar im klassischen Sinne mit einem Vortragenden, der alles weiß, sondern: Ich bin Teil dessen, das weiterzuentwickeln.

Roman: Genau, diese Vision „perfektes TGA-Projekt" kann man nur als Entwicklungsprozess begreifen.

Warum beginnt das perfekte TGA-Projekt mit einer Bedarfsplanung?

Roman: Das perfekte TGA-Projekt fängt mit einer Bedarfsplanung an. Die muss noch nicht mal perfekt sein, aber sie muss einfach gemacht werden. An der TGA-Bar — tgabar.de, Forschung — haben wir ein Arbeitsmittel eingestellt und uns zusammen durchgearbeitet: Was heißt Bedarfsplanung der TGA? Dazu haben wir schon eine eigene Podcast-Folge aufgenommen, die ist verlinkt. Neu war: Wir haben zum ersten Mal ein Muster durchgesprochen — wie kann das wirklich aussehen, was lege ich am besten meinem Vertrag bei oder schreibe es direkt in den Vertrag hinein.

Sören: Das ist der Mehrwert aus einem Workshop: eine Arbeitshilfe, die man jedem an die Hand geben kann und die jetzt für alle verfügbar ist.

Roman: Genau, das ist für jeden verfügbar und heißt „Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung der TGA". Ich kann das Dokument auf tgabar.de, Forschung, herunterladen — auch als Word-Datei. Dann füge ich mein Logo oben rechts ein und sage: hier, meine Vorlage. Ihr müsst nur oben links meinen Namen, tgabar.de und mein LinkedIn-Profil rausschmeißen — könnt ihr aber auch drin lassen. Das könnt ihr mitnutzen und das solltet ihr auch tun. Denn — kurze Zusammenfassung — ihr schuldet seit 2018 eine Planungsgrundlage und eine Kosteneinschätzung.

Sören: Das hat der Deutsche Baugerichtstag.

Roman: Der Deutsche Baugerichtstag und das BGB sagen das ausführlich; im BGB steht es wirklich drin. Weiß halt keiner. Ich wiederhole: niemand weiß, dass das für uns Planer im BGB steht. Leute, macht das mal endlich — Planungsgrundlage, Kosteneinschätzung.

Sören: Und das Coole: Das Dokument auf der Internetseite könnt ihr auch bearbeiten und kommentieren.

Roman: Das ist das Allercoolste — da bin ich ein großer Google-Fan geworden. Ihr könnt einen Text, ein Wort oder einen Satz markieren, oben rechts auf Plus drücken und einen Kommentar hinzufügen.

Sören: Werdet aktiv Teil, um dieses Dokument weiterzuentwickeln, auch wenn ihr nicht dabei wart.

Was ist der koordinierte und integrierte TGA-Entwurf?

Roman: Das war der erste Teil. Insgesamt gab es drei Teile, aber der erste und zweite waren die zentralen, wo wir etwas Neues gemacht haben. Der zweite Teil ist das zweite Arbeitsmittel, ebenfalls unter tgabar.de, Forschung: der integrierte und koordinierte TGA-Entwurf.

Sören: Das sind mächtige Worte. Muss das nicht vom Architekten kommen?

Roman: Die Steilvorlage — ja, das muss vom Architekten kommen, aber auch von uns. Wir müssen bei der Integration mitwirken. Und jetzt wird es besser: Bei den Projektsteuerern im AHO-Leistungsbild Nr. 9 (Projektsteuerung) gibt es eine eigene Leistung „sicherstellen, dass Architekt und Fachplaner integriert und koordiniert sind".

Sören: Das sind diese grünen Hefte.

Roman: Ich habe einen einzigen Projektsteuerer getroffen, der das mal gemacht hat. Der hat dem Architekten gesagt: Ich möchte, dass du unter jede Seite der Zeichnungsliste des TGA-Planers ein kleines „okay" machst. Das ist Integration und Koordination. Das Coole an dem Dokument ist, dass wir es mit 30 Personen deutlich erweitert und verbessert haben. Ich hatte einen Vorschlag gemacht: In der HOAI steht „stufenweise arbeiten, eine Lösung schulden wir". Aber was heißt stufenweise? Das war die große Frage für Koordination und Integration. 30 Mitglieder haben mitgemacht — auf Basis eines Dokuments vom Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein (DBV), das eine dreistufige Sichtweise auf den Entwurf hat: erst entsteht ein Rohling, dann passiert die Koordination, dann der Abschluss. Daraus haben wir weitere sechs Seiten erarbeitet. Der Architekt schuldet ein koordiniertes, integriertes Modell des Vorentwurfs, ein fixiertes Raumnummernsystem, das Einarbeiten der Bauteile aus den Brandschutzskizzen in seinen Rohling, die Berücksichtigung der Sanitärobjekte mit Bewegungsflächen und so weiter. Dann wird koordiniert: Was schuldet der Architekt, was der Freianlagenplaner, was der Bauherr?

Was bedeutet der Design-Freeze im TGA-Entwurf?

Roman: Wir haben den Design-Freeze definiert.

Sören: Wenn wesentliche Elemente im Groben nicht mehr verändert werden.

Roman: Genau — aber wer verändert? Wir verändern als TGA-Planer immer noch, der Architekt muss noch koordinieren, es gibt noch Schachtausfädelungen.

Sören: Deswegen „wesentlich".

Roman: Wesentlich ist das, was die Nutzer und den Bauherrn angeht — dass er bestätigt: Dieser Grundriss entspricht meinen Nutzeranforderungen. Und dann könnt ihr eure Schächte hin- und herschieben, euer Tragwerk koordinieren, eure Brandschutzthemen klären.

Sören: Es geht um diese Kernziele.

Roman: Das Kernziel: Meine Nutzerbedürfnisse sind erfüllt, deswegen Design-Freeze. Der Bauherr sagt: Das passt, ihr müsst keine Wände mehr meinetwegen verschieben, ich bin raus, ich habe meine Pflicht getan. Ich will am Ende einen abgeschlossenen Entwurf und gebe ihn frei, wenn es passt — aber aus meiner Sicht könnt ihr jetzt koordinieren. So habe ich das noch nie definiert bekommen.

Sören: Den Design-Freeze richtig durchzusetzen, tut man sich gefühlt schwer — jedenfalls nicht in dem Verständnis, das dahintersteckt.

Wie helfen Sperrzonen und Regeldurchbrüche bei der TGA-Koordination?

Roman: Ich werde versuchen, dieses Dokument beim nächsten Projekt als Vertragsanlage beizufügen. Ihr ladet es von tgabar.de als Word-Datei herunter, packt euer Logo oben rechts rein und definiert es als Vertragsbestandteil. Dann sagt ihr: Um meinen Vertrag zu erfüllen, brauche ich vom Architekten ein koordiniertes, integriertes Modell des Vorentwurfs, gerne als IFC-Datei, mit Raumstempel. Und vom Tragwerksplaner — jetzt kommt ein spannendes Thema — hätte ich gerne Sperrzonen genannt: Wo darf ich nicht ran, durch welche Wände und Decken darf ich nicht durch, wo darf ich auf keinen Fall Durchbrüche vorsehen? Stell dir vor, die Wand ist einfach rot. Das wäre so schön und so einfach.

Noch einfacher wäre es mit Regeldurchbrüchen. Da komme ich auf einen großartigen Hamburger Tragwerksplaner zu sprechen — ich nenne ihn nur Georg. Der hat mir in einem Projekt gesagt: Hier hast du Regeldurchbrüche, alle Binder und Unterzüge kannst du durchlöchern, ich mache dir schon die Löcher rein, spare ein bisschen Material, der Binder wird leichter. Von den Bindern gab es 80 Stück im Gebäude und wir sind einfach durchgegangen, wo wir wollten — nichts mit Schlitz- und Durchbruchsplanung. Der hat die Spieße umgedreht.

Und ein Kollege aus der Ausführung hat erzählt: Bei anderen Bauvorhaben haben sie in Beton- oder Mauerwerkswände an statisch unkritischen, regelmäßigen Stellen — daher Regeldurchbrüche — einfach Porenbetonsteine eingemauert. So ein Porenbetonstein hat F90-Qualität und ich kann ihn mit dem Finger aufpopeln. Wenn ich einen Durchbruch vergessen habe, nehme ich eine Bohrkrone, mache eine saubere Bohrung, schiebe meine isolierte Leitung durch und muss nicht mal mehr vermörteln. Das mache ich zu Beginn der Leistungsphase 3 oder zu Ende der 2. Vorteil: Bauherren wollen flexible Gebäude — wenn ich später nachrüsten oder umbauen will, habe ich meine Durchbrüche schon. Wie schlau ist das denn? Das will ich bei jedem Projekt haben.

Sören: Das sind Möglichkeiten, die von anderen an die Hand gegeben werden können.

Roman: Diese Erwartungen muss man fixieren: In welcher der drei Stufen macht es Sinn, wo hätten wir gerne Sperrzonen vorgegeben.

Warum gehört die Bemusterung schon zu Beginn der Leistungsphase 3?

Roman: Ein Thema ist noch undefiniert: Bemusterungen. Bei den Projektsteuerern steht, dass sie eine Bemusterungsplanung oder -steuerung machen sollen. Bei den Architekten gibt es üblicherweise ein Farb- und Materialkonzept — das steht wohl auch in der HOAI. Bei den TGA-Planern steht dazu nichts. Aber eigentlich müssten wir schon zu Beginn der Leistungsphase 3 in dieses Farb- und Materialkonzept mit hineinarbeiten und sagen: Das sind unsere Materialien, das sind die Komponenten. Wie wollen wir denn sonst Kosten berechnen?

Sören: Klar, welcher Standard soll erfüllt werden?

Roman: Eine Leistungsphase 3 ohne Bemusterung ist ein Fehler — wieso habe ich denn dann die Kosten berechnet? Da ist eine massive Streuung drin, je nachdem, was man nimmt.

Sören: Welche Grundlage hat man sonst?

Roman: Außerdem steht viel zum Brandschutz drin. Ihr erinnert euch ans Interview mit Joachim aus einer der vorigen Folgen — wir haben über die Brandfallsteuertabelle gesprochen, die hätten wir gerne im Einklang mit dem Brandschutzkonzept. Und wir hätten gerne Themen wie Entrauchungsanlagen, Überdruckanlagen und eine Sprinkleranlage definiert und gemeinsam ausgearbeitet.

Roman: Am Ende stellen wir die eigenen Leistungen nochmal hinten dran — das sind die meisten. Wir würden Schallschutzangaben liefern und Dinge wie integrierte Schnitte (Decke, Boden, Ausfädelungen), also Schachtausfädelungen gemeinsam mit dem Architekten als Gesamtleistung darstellen. Geht auf tgabar.de, ladet es runter, nutzt es im nächsten Projekt. Werft es einfach vor dem Entwurf rein und fragt: Hat hier jemand Interesse an einem koordinierten und integrierten TGA-Entwurf? Wenn der Projektsteuerer dann sagt „ist eine Grundleistung von mir" — genau, der Architekt und der Projektsteuerer schulden das als Grundleistung. Und ich auch. Wenn ihr meinen Vorschlag scheiße findet, kommentiert ihn, aber guckt ihn euch bitte an — dann habt ihr wenigstens eine Diskussionsgrundlage. Der perfekte Entwurf ist koordiniert und integriert. Im letzten Teil haben wir uns noch die Schnittstellen angeschaut; die Schnittstellenliste kennt ihr schon, sie ist auch unter tgabar.de, Arbeitsmittel.

Sören: Das ist schon Standardliteratur.

Roman: Standardliteratur, die gibt es bestimmt schon ein Jahr.

Sören: Für alle, die diesen Entwurf verpasst haben: Wie geht es weiter? Was muss ich tun, um mitzuwirken?

Roman: Erst mal geht auf tgabar.de unter Forschung. Da findet ihr die Arbeitsmittel — nutzt sie und kommentiert sie fleißig. Dann geht unter Aus- und Weiterbildung und schaut in den Berufsbildungskalender: Wir wiederholen dieselbe Sache am 10. Mai mit denselben Themen, und vielleicht kriegt ihr die Liste als Teilnehmer dann noch verbessert.

Sören: Jetzt habt ihr eine Grundlage, die wir am 10. Mai gerne weiter diskutieren wollen.

Roman: Ganz genau. Da ist inzwischen gereinigt, die Stühle sind hoch — wir bestellen sie jetzt runter.

Häufige Fragen zu dieser Folge

Wer schuldet die Koordination und Integration der TGA?

Nicht nur die TGA-Planer, sondern auch die Projektsteuerung, der Architekt und der Freianlagenplaner schulden Koordination und Integration als Grundleistung. Im AHO-Leistungsbild Nr. 9 (Projektsteuerung) gibt es dafür eine eigene Leistung, die sicherstellen soll, dass Architekt und Fachplaner integriert und koordiniert sind.

Was ist die Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung der TGA und seit wann ist sie geschuldet?

Die Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung ist ein Dokument, das den Bedarf der TGA festhält. Laut Deutschem Baugerichtstag und BGB schulden Planer sie seit 2018. Die tgabar stellt dazu ein als Word-Datei herunterladbares, kommentierbares Arbeitsmittel auf tgabar.de bereit.

Wie ist der Stufenplan für den koordinierten und integrierten Entwurf aufgebaut?

Er basiert auf einer dreistufigen Sichtweise des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins (DBV): Zuerst entsteht ein Rohling des Entwurfs, dann erfolgt die Koordination, dann der Abschluss. Für jede Stufe wird festgehalten, was Architekt, Fachplaner und Bauherr jeweils schulden.

Was ist der Design-Freeze und wer löst ihn aus?

Der Design-Freeze ist der Punkt, an dem die wesentlichen, nutzer- und bauherrenrelevanten Elemente des Grundrisses nicht mehr verändert werden. Der Bauherr bestätigt, dass der Grundriss seinen Nutzeranforderungen entspricht. Danach können die Planer Schächte, Tragwerk und Brandschutz koordinieren, ohne dass sich die wesentlichen Vorgaben noch ändern.

Was sind Sperrzonen und Regeldurchbrüche in der TGA-Planung?

Sperrzonen sind vom Tragwerksplaner vorgegebene Bereiche, in denen keine Durchbrüche gesetzt werden dürfen. Regeldurchbrüche sind umgekehrt vorab definierte, statisch unkritische Stellen, an denen Durchbrüche regulär erlaubt sind — etwa vorgebohrte Binder und Unterzüge oder an regelmäßigen Stellen eingemauerte, leicht zu öffnende Bausteine. Beides erspart aufwendige Schlitz- und Durchbruchsplanung.

Warum gehört die Bemusterung schon zu Beginn der Leistungsphase 3?

Ohne Bemusterung lassen sich keine belastbaren Kosten berechnen, weil die Materialstreuung sehr groß ist. Architekten haben ein Farb- und Materialkonzept; TGA-Planer sollten ihre Materialien und Komponenten schon zu Beginn der Leistungsphase 3 dort einbringen. Eine Leistungsphase 3 ohne Bemusterung gilt deshalb als Fehler.

Zitate

Das perfekte TGA-Projekt fängt mit einer Bedarfsplanung an. Die muss noch nicht mal perfekt sein, aber die muss einfach gemacht werden."

Roman Fritsches

Niemand weiß, dass das im BGB steht von uns Planern. Leute, macht das mal endlich — Planungsgrundlage, Kosteneinschätzung."

Roman Fritsches

Eine Leistungsphase 3 ohne Bemusterung ist ein Fehler. Wieso habe ich denn die Kosten dann berechnet?"

Roman Fritsches

Stell dir vor, die Wand ist einfach rot. Das wäre so schön — und so einfach."

Roman Fritsches

Zahlen & Fakten

Am ersten kostenlosen Online-Training der tgabar nahmen 30 Personen teil (zweieinhalb Stunden, Freitagvormittag).

Planer schulden seit 2018 eine Planungsgrundlage und eine Kosteneinschätzung (laut Deutschem Baugerichtstag und BGB).

Quelle: Deutscher Baugerichtstag / BGB

Das Online-Training ist das erste von zwölf Terminen in diesem Jahr; eine Wiederholung mit denselben Themen findet am 10. Mai statt.

In einem Projekt gab es rund 80 Binder, durch die dank Regeldurchbrüchen frei Leitungen geführt werden konnten.

Glossar

Design-Freeze
Zeitpunkt, an dem die wesentlichen, nutzer- und bauherrenrelevanten Elemente des Grundrisses nicht mehr verändert werden; der Bauherr bestätigt die Erfüllung seiner Nutzeranforderungen, danach koordinieren die Planer.
Koordination und Integration der TGA
Grundleistung, bei der die Fachplanungen mit Architektur, Tragwerk und Brandschutz zu einem widerspruchsfreien Entwurf zusammengeführt werden; laut tgabar von TGA-Planern, Projektsteuerung, Architekt und Freianlagenplaner geschuldet.
Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung
Dokument zur Festlegung des TGA-Bedarfs; laut Deutschem Baugerichtstag und BGB seit 2018 von Planern geschuldet.
Regeldurchbrüche
Vorab definierte, statisch unkritische Stellen, an denen Durchbrüche regulär erlaubt sind, z. B. vorgebohrte Binder/Unterzüge oder eingemauerte, leicht zu öffnende Bausteine.
Sperrzonen
Vom Tragwerksplaner vorgegebene Bereiche, in denen keine Durchbrüche gesetzt werden dürfen.
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