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TGA-PlanungBIM-Fachkoordination TGA-PlanungFolge #23

tgabar · Bargespräche

BIM Vertragsgrundlagen - AIA und BAP

Folge 2303.04.202212:17 minRoman Fritsches, Sören Janson
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Auf den Punkt

Ein BIM-Projekt steht auf drei vertraglichen Säulen: Die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) legen Ziele, Daten und Detailtiefe fest, der BIM-Abwicklungsplan (BAP) beschreibt als Antwort des Planungsteams die gemeinsame Umsetzung, und die Common Data Environment (CDE) bildet die zentrale Datenumgebung mit digitalem Zwilling. Erst wenn AIA, BAP und CDE geklärt sind, kann das BIM-Projekt starten.

Transkript

Was braucht ein öffentlicher Bauherr für ein BIM-Projekt?

Roman: Moin moin aus Hamburg und herzlich willkommen zum einzigen Podcast zum Thema Projektmanagement in der TGA. Heute wieder mit BIM an der Bar. Wir haben den BIM-Masterplan Bundesbauten für uns entdeckt und beschäftigen uns schon lange mit dem Thema BIM. In der letzten Folge haben wir den Rahmen gesteckt und gesagt: Heute geht es um den ersten Anwendungsfall, die Bedarfsplanung.

Sören: Genau, also Level 1, das wir schon vorgestellt haben. In dem Zusammenhang haben wir festgestellt, dass das so komplex ist, dass wir uns für Einzelthemen mehr Zeit lassen wollen. Fangen wir mit der Bedarfsplanung an und schauen sie uns dezidierter an.

Roman: Ein öffentlicher Bauherr möchte ein BIM-Projekt machen. Was braucht er erstmal dafür?

Sören: Die Anforderungen des Gebäudes. Und wenn ich in der digitalen Welt unterwegs bin, brauche ich die Auftraggeber-Informationsanforderung, kurz AIA, also wo er beschreibt, was er wie digital umsetzen möchte.

Was steht in den Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA)?

Roman: Da werden auch die Anwendungsfälle priorisiert. Wenn ich mir den BIM-Masterplan angucke, ist das eigentlich schon Teil der AIA, der Auftraggeber-Informationsanforderung. Da wird gesagt: Das waren unsere Anwendungsfälle, wir haben sie in verschiedene Level gebracht. Wir wollen erst Level 1 machen, grundlegendes BIM nutzen, und dann mit Level 2 und 3 für die ganz großen Gebäude. Da sind die Ziele definiert — warum mache ich eigentlich BIM — und welche Anforderungen ich an das Planungsteam habe. Interessant ist: Ich könnte ein Standard-AIA-Dokument daraus machen, weil das immer die gleichen Ziele sind. Es müsste aber eigentlich gebäude- beziehungsweise projektspezifisch sein.

Sören: Das, was im Masterplan als Ziel definiert ist, ist auf die einzelnen Projekte runtergebrochen. Vieles gleicht sich — Qualitätsstandards gewährleisten etwa. Aber je nach Beschaffenheit des Projektes habe ich nochmal andere Anforderungen.

Roman: Es ist schon unterschiedlich, ob ich ein Forschungsgebäude, einen Bahnhof, einen Flughafen oder eine Schule hinsetze. Ich vermute, es wird verschiedene AIAs für verschiedene Gebäude- und Projekttypen geben, da muss der Bund sich spezifizieren. Es stehen die Ziele drin — ich möchte BIM vor allem nutzen, um … — das wird beschrieben und priorisiert. Und dann die Frage: welche Daten möchte ich, welche Leistungen, in welcher Leistungsphase und vor allem in welcher Detailtiefe?

Sören: Und das sogar ein Stück weit losgelöst aus dem Kontext HOAI.

Roman: Genau, weil in den Leistungsphasen 2 und 3 der Aufwand für BIM deutlich höher ist als früher im 2D. Gerade in Leistungsphase 2, wenn man schon in Varianten in 3D mit Kosten- und Zeitinformationen darstellt, hat man deutlich mehr Aufwand. Ich muss es jetzt wirklich projektspezifisch jedes Mal richtig ins Modell schreiben.

Was ist der BIM-Abwicklungsplan (BAP)?

Sören: Werden die AIA dann einmal bauherrnseitig für das Projekt geschrieben und den Planern zur Verfügung gestellt? Er hat sich darin einzuarbeiten, quasi als Anlage zum Projekt.

Roman: Zum Vertrag, genau. Das Planungsteam hat damit die Leitplanken bekommen und spezifiziert dann, wie es sie umsetzen möchte. Und das macht nicht nur einer, sondern das ganze Planungsteam.

Sören: In einem Abwicklungsplan, oder jeder für sich einen?

Roman: Das ist ein guter Punkt — die erste Frage, wie das gestaltet wird. Es ist ja ein BIM-Pflichtenheft: Ich habe ein bestimmtes Projektziel, das möchte ich erfüllen. Theoretisch müsste der TGA-Planer sich einen eigenen BAP schaffen, üblicherweise wird das aber gemeinsam entwickelt. So kenne ich es im Moment.

Sören: Ist ja auch sinnvoll, ein gemeinsames Dokument.

Roman: Es fördert genau dieses ko- und kollaborative Zusammenarbeiten. Auch die Frage, wie mit Planungsfehlern umgegangen wird, wird so entspannt. Man kann vereinbaren, dass jeder bis zu 50 Stunden für die Fehlerbeseitigung reinsteckt und nicht mit dem Finger auf die anderen zeigt. Das hat schon Elemente der integrierten Projektabwicklung. Wichtig ist auch das Thema Datenaustausch, dass das sauber beschrieben ist. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, dass Fachplaner ihre eigenen Import- und Exportanforderungen benennen — die bekommen sie sogar von ihrem Softwarehersteller.

Sören: Oder man testet im Vorwege des Projektes, wie der Austausch ist — Projekteinfügepunkte und all sowas.

Roman: Der BIM-Abwicklungsplan, der BAP, ist schon ein erster Schritt, wo sich ein Team bildet und gemeinsam die Informationen des Bauherrn bearbeitet: So lösen wir deine Wünsche und deine Ziele, so erreichen wir sie gemeinsam.

Sören: Und schafft auch ein einheitliches Verständnis.

Roman: Genau, und das gibt es bis jetzt nicht. Bisher hat jeder seinen Einzelvertrag und die HOAI beschreibt das. Das ist jetzt anders.

Was ist die Common Data Environment (CDE)?

Sören: Das sind zwei wesentliche Punkte beim Level 1, der Bedarfsplanung — die Grundlage für eine BIM-Planung. Ein dritter Punkt, der mit reinspielt und aus dem BAP hervorgehen soll, ist im Rahmen der Digitalisierung die sogenannte Common Data Environment.

Roman: Jetzt kommen wir zur IT, jetzt wird es spannender. Jetzt braucht man auch eine neue Rolle: Da muss ein BIM-Manager ran, der auf Bauherrnseite üblicherweise dieses Common Data Environment aufsetzt.

Sören: Wofür steht das nochmal? Gemeinsame Datenumgebung.

Roman: Wir haben einen gemeinsamen Abwicklungsplan geschaffen, jetzt brauchen wir eine gemeinsame Datenumgebung.

Sören: Habe ich mich im BAP nicht schon auf die gemeinsame verständigt, wenn ich die Tests der Austauschmöglichkeiten zwischen den Softwaren angeschaut habe? Oder ist das größer gefasst?

Roman: Der Bauherr hat gesagt: Ich hätte gerne, dass dies und das als Ziele erfüllt wird. Dann muss das Planungsteam antworten: So tauschen wir unsere Daten aus, so arbeiten wir mit der Common Data Environment. Ich schätze, dass der Bund diese selbst zur Verfügung stellen wird — eine bestimmte Plattform, vielleicht auch mehrere, und sagt: Das wird unser Standard, darin arbeitest du bitte. Das steht dann in den Auftraggeber-Informationsanforderungen.

Sören: Und da werden dann Aufgaben, Kollisionen und alle möglichen Themen zentral gebündelt.

Roman: Genau. Die Frage ist, ob das ein vergaberechtliches Thema wird — ob der Bund eine Plattform zur Verfügung stellt und sagt: Ihr arbeitet jetzt mit Autodesk oder mit dem und dem. Oder ob das Planungsteam jedes Mal selbst entscheidet und gemeinsam aufsetzt. Das wird die Zeit zeigen.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit am digitalen Zwilling über Data Drops?

Sören: Das sind quasi die drei Pfeiler, um ein BIM-Projekt aufzusetzen.

Roman: Genau. In diesem Common Data Environment gibt es den digitalen Zwilling, also das Gebäudemodell, das aktualisiert wird und immer aktuell vorliegen soll. Und es gibt zum Beispiel zweiwöchentliche Data Drops — das muss nicht alle zwei Wochen sein, aber es ist eine Möglichkeit, wie es im BAP vereinbart wird. Man kann vereinbaren: Alle zwei Wochen laden wir alle Informationen, die wir erarbeitet haben, in den digitalen Zwilling. In den Terminen schaut man es sich an und sagt, wo weitergemacht werden muss.

Sören: Je nach gewähltem System wäre auch ein kontinuierlicher Austausch möglich, sodass Data Drops wegfallen. Wenn es ein geschlossenes System ist, alle in derselben Software arbeiten und auf dasselbe gucken, hat man das fast in Echtzeit.

Roman: Man könnte es in Echtzeit halten und jederzeit reinschauen. Die Realität sieht anders aus: Intern wird immer noch koordiniert gearbeitet. Das ist die Aufgabe eines BIM-Fachkoordinators, etwa für ein TGA-Planungsbüro — er koordiniert alle acht Anlagengruppen und bringt die koordinierten Teilmodelle in das Common Data Environment ein. Ich glaube nicht, dass sich alle darauf einigen, live darin zu arbeiten — das ist unwahrscheinlich, weil dabei auch Fehler passieren, die man nicht nach außen zeigen will.

Sören: Da sind wir vielleicht beim nächsten Level der Zusammenarbeit. Aber die Begrifflichkeiten BIM-Manager und -Koordinator schauen wir uns nächstes Mal an.

Was ist BCF und wie verbessert es die Projektkoordination?

Roman: BIM-Rollen schauen wir uns in der nächsten Folge an. Wir hatten gesagt: AIA, Auftraggeber-Informationsanforderungen; BAP, BIM-Abwicklungsplan; und Common Data Environment, CDE. Wir haben nur drei Buchstaben, das ist so schön.

Sören: Jetzt kommen wir noch zum vierten. Aber an der Stelle reicht es, glaube ich, erstmal.

Roman: BCF will ich noch — das finde ich total großartig. Das ist auch ein Datenformat, das in diesem Common Data Environment funktioniert. In so einem Data Drop sitze ich zusammen, sehe das Modell und wie alle darin gearbeitet haben, und wo etwas nicht funktioniert, kann ich einen Tag in diesem 3D-Modell setzen: Achtung, hier gibt es was zu besprechen. Dann trage ich Informationen ein — vielleicht bin ich Projektleiter der Architektur und sage, ich hätte gern, dass dies und jenes passiert. Ich schicke das ab und es landet sofort beim Systemplaner oder technischen Zeichner. Der bekommt dieses BCF, also den Änderungswunsch beziehungsweise diese Koordinationsnachricht, direkt in sein Modell geliefert, öffnet es und ist sofort an der Stelle im Modell, die besprochen wurde, und kann das Problem lösen, während es gerade erst gesehen wurde.

Sören: Ja, cool.

Roman: Eigentlich einfach. Wo wir früher in einer Projektbesprechung in unseren PDFs rumgekritzelt, die PDF aufwendig zurückgeschickt und 45 Fragen dazu beantwortet haben, ist es jetzt alles live.

Sören: Und nicht mehr 45 MB groß.

Roman: Nicht mehr 45 MB, sondern irgendwie 10 Kilobyte. Es hat viel mit IT zu tun, aber wir haben jetzt drei wichtige Begriffe erklärt.

Sören: Können wir jetzt mit einem BIM-Projekt loslegen, wenn die drei Sachen geklärt sind?

Roman: Wir können jetzt tatsächlich ein BIM-Projekt loslegen.

Sören: Darauf stoßen wir an.

Roman: Wir stoßen an. Prosit. Vielen Dank fürs Zuhören. Es geht gleich weiter mit den Anwendungsfällen, beziehungsweise vorher gehen wir nochmal in die Rollen. Bis später.

Häufige Fragen zu dieser Folge

Was braucht ein öffentlicher Bauherr, um ein BIM-Projekt zu starten?

Er braucht die Anforderungen an das Gebäude und, für die digitale Umsetzung, die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA), in denen er beschreibt, was er wie digital umsetzen möchte und welche Anwendungsfälle priorisiert werden.

Was sind die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA)?

Die AIA sind ein bauherrnseitiges Dokument, das die Ziele eines BIM-Projekts definiert (warum BIM genutzt wird), die Anforderungen an das Planungsteam festlegt sowie bestimmt, welche Daten und Leistungen in welcher Leistungsphase und vor allem in welcher Detailtiefe geliefert werden. Sie sollten projekt- beziehungsweise gebäudespezifisch sein und werden als Anlage zum Vertrag den Planern zur Verfügung gestellt.

Was ist der BIM-Abwicklungsplan (BAP)?

Der BAP ist die Antwort des Planungsteams auf die AIA: ein BIM-Pflichtenheft, das beschreibt, wie die Ziele des Bauherrn umgesetzt werden und wie die Daten ausgetauscht werden. Er wird üblicherweise gemeinsam vom gesamten Planungsteam entwickelt, fördert kollaboratives Arbeiten und kann zum Beispiel Regeln für den Umgang mit Planungsfehlern enthalten.

Was ist die Common Data Environment (CDE)?

Die Common Data Environment (CDE), die gemeinsame Datenumgebung, ist die zentrale Plattform eines BIM-Projekts, üblicherweise vom BIM-Manager auf Bauherrnseite aufgesetzt. In ihr liegt der digitale Zwilling, also das Gebäudemodell, das aktuell gehalten wird, und es werden Aufgaben, Kollisionen und weitere Themen zentral gebündelt.

Was sind Data Drops in einem BIM-Projekt?

Data Drops sind im BAP vereinbarte, zum Beispiel zweiwöchentliche Zeitpunkte, zu denen alle Beteiligten ihre in der Zwischenzeit erarbeiteten Informationen in den digitalen Zwilling laden. In anschließenden Terminen wird der Stand gemeinsam betrachtet und das weitere Vorgehen festgelegt. Bei geschlossenen Systemen wäre alternativ ein kontinuierlicher Austausch nahezu in Echtzeit möglich.

Was ist BCF und welchen Nutzen bringt es?

BCF ist ein Datenformat, das in der Common Data Environment funktioniert und Koordinationsnachrichten beziehungsweise Änderungswünsche direkt im 3D-Modell verortet. Man setzt im Modell einen Hinweis an einer Problemstelle, trägt Informationen ein und schickt ihn ab; der Empfänger, etwa der Systemplaner oder technische Zeichner, öffnet ihn und ist sofort an der besprochenen Stelle im Modell. Das ersetzt das frühere aufwendige Hin- und Herschicken großer PDF-Dateien.

Welche Rolle hat ein BIM-Fachkoordinator in einem TGA-Planungsbüro?

Der BIM-Fachkoordinator koordiniert alle acht Anlagengruppen eines TGA-Planungsbüros und bringt die koordinierten Teilmodelle in die Common Data Environment ein. Statt live im gemeinsamen Modell zu arbeiten, wird intern koordiniert, bevor der abgestimmte Stand eingestellt wird.

Zitate

Wir haben nur drei Buchstaben, das ist so schön."

Roman Fritsches

Der BIM-Abwicklungsplan ist schon ein erster Schritt, wo sich ein Team bildet und gemeinsam die Informationen des Bauherrn bearbeitet."

Roman Fritsches

Er kann das Problem lösen, während es gerade erst gesehen wurde."

Roman Fritsches

Zahlen & Fakten

Im BIM-Masterplan werden die Anwendungsfälle in Level eingeteilt: Level 1 für grundlegende BIM-Nutzung, Level 2 und 3 für die ganz großen Gebäude.

Der Aufwand für BIM ist in den Leistungsphasen 2 und 3 deutlich höher als früher in der 2D-Planung, da bereits in Varianten in 3D mit Kosten- und Zeitinformationen gearbeitet wird.

Im BAP kann vereinbart werden, dass jeder Beteiligte bis zu 50 Stunden für die Fehlerbeseitigung einbringt, ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Ein BIM-Fachkoordinator eines TGA-Planungsbüros koordiniert alle acht Anlagengruppen und bringt die koordinierten Teilmodelle in die CDE ein.

Glossar

AIA (Auftraggeber-Informationsanforderungen)
Bauherrnseitiges Dokument, das Ziele, Anforderungen an das Planungsteam sowie geforderte Daten, Leistungen, Leistungsphasen und Detailtiefe eines BIM-Projekts festlegt; wird als Anlage zum Vertrag bereitgestellt.
BAP (BIM-Abwicklungsplan)
BIM-Pflichtenheft als Antwort des Planungsteams auf die AIA; beschreibt gemeinsam, wie die Ziele des Bauherrn umgesetzt und Daten ausgetauscht werden.
BCF
Datenformat in der CDE, das Koordinationsnachrichten bzw. Änderungswünsche direkt im 3D-Modell verortet und an die betroffene Person liefert.
BIM-Fachkoordinator
Rolle im TGA-Planungsbüro, die alle acht Anlagengruppen koordiniert und die koordinierten Teilmodelle in die CDE einbringt.
Common Data Environment (CDE)
Gemeinsame Datenumgebung; zentrale Plattform eines BIM-Projekts, in der der digitale Zwilling liegt und Aufgaben, Kollisionen und weitere Themen gebündelt werden.
Data Drop
Im BAP vereinbarter, z. B. zweiwöchentlicher Zeitpunkt, zu dem alle Beteiligten ihre erarbeiteten Informationen in den digitalen Zwilling laden.
Digitaler Zwilling
Das Gebäudemodell in der Common Data Environment, das aktualisiert wird und immer aktuell vorliegen soll.
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