TGA-Planung › Software & Tools der TGA-Planung › Folge #423
tgabar · BargesprächeSoftware Elektro
In der zweiten Elektro-Folge geht es um Software für die Elektroplanung. Das Fazit der Gäste: Die eierlegende Wollmichsau gibt es nicht. Im Alltag laufen ein Dutzend Programme mit fehlenden Schnittstellen, Revit mit Caneco bremst die Arbeit aus. Drei Wünsche an die Hersteller, gestaffelt als Muss (Performance), Soll (alle Funktionen in einem Tool) und Kann (KI-gestütztes Änderungsmanagement).
Transkript
Warum suchen Elektroplaner an der Steilwand die passende Software?
Roman: Herzlich willkommen in der TGA-Bar — die zweite Bar zum Thema Elektrotechnik. Alexander Schröder und Julian Feyh sind wieder mit mir hier. Sören musste schon los, das passiert an jeder Bar mal. Ich hatte in der letzten Folge von einem Cliffhanger gesprochen — den hatte aber nur ich in meinem Kopf. Wenn ich diese Steilwand der Elektroplanung sehe, hängen da meine Kollegen aus der Elektroplanung und suchen die passende Software. War das eine Überleitung?
Alex: Moin zurück.
Roman: Erstmal moin. Ihr seid die Profis für Elektro, ihr habt die Lounge Elektro gegründet — mit dem einzigen T-Shirt, das das auch beweist. Ihr macht jetzt Standards für die Elektroplanung, das ist super. Es wäre auch toll, wenn wir dazu eine gute Software hätten.
Gibt es die eierlegende Wollmichsau für die Elektroplanung?
Julian: Das Thema kannst du abkürzen — die gibt es nicht. Es gibt nicht die eierlegende Wollmichsau. Wir haben über die Jahre verschiedene Anbieter bespielt und sind jetzt bei denen gelandet, die bei den Schnittstellen zur Architektur oder zur HLS den meisten Anklang finden. Aber auch da kann man nicht sagen, dass wir überall happy sind. Es gibt 2026 noch Probleme, von denen ich denke: Das kann doch heute nicht mehr sein, das ist dasselbe Problem wie vor 15 Jahren. Und es ist immer noch ein Problem, dass man das nicht auf ein, zwei oder drei Tools reduzieren kann. Auf unserem Desktop ist meistens ein Dutzend verschiedene Programme. Die Konstruktion macht bei uns Autodesk, aber für alle Berechnungen gibt es wieder eine separate Software, und alles muss über eine eigene Schnittstelle aufgebaut werden. Bei manchen gibt es keine Schnittstellen, da muss man den Übertrag händisch machen.
Roman: Verrückt. Alex, siehst du das auch so oder hast du eine andere Meinung?
Warum bremst Revit mit Caneco die Elektroplanung aus?
Alex: Ich sehe es auch so. Da, wo man ein Plugin nutzen könnte, um nur in dem einen Revit-Modell die Ergebnisse zu sammeln — sei es mit DIALux oder Relux für die Lichtberechnung oder mit Alpi Caneco für Berechnungsergebnis und Stromkreise in Revit —, hat das großes Potenzial, die Arbeit dramatisch zu verlangsamen. Wenn ich Stromkreise in Revit logisch aufbaue und Verteileraufbauten generiere, verlangsamt das die Bearbeitung des Modells wahnsinnig. Selbst mit hochmodernen Rechnern werden die Rechenkapazitäten nicht ausgelastet, weil bestimmte Plugins oder Revit selbst nur mit einem Kern unterwegs sind oder die Grafikkarte nicht zur Beschleunigung nutzen. Wenn ich in der 5 ein komplett durchdimensioniertes, optimiertes Netz baue und dann bei jeder Änderung die Sanduhr sehe, leidet die Praktikabilität enorm. Deshalb verknüpfen wir nicht mehr, auch nicht in der 5, sondern machen das separat — einfach um den Geschwindigkeitsvorteil zu haben.
Roman: Das heißt, ihr habt eure eigenen Tools nebenher, im Zweifel Excel?
Alex: Nein, wir arbeiten mit Caneco für die Netzberechnung oder mit Siemens Simaris und bauen es dort nach. Manche Produkte kann man gar nicht verknüpfen — Photovoltaik-Auslegung geht zum Beispiel nicht über ein Plugin. Siemens Simaris soll bald ein Plugin für Revit haben, aber das ist nach meinem Kenntnisstand noch geschlossene Beta. Gute Erfahrungen haben wir mit Relux und DIALux gemacht, insbesondere Relux: Da funktioniert der Export, man exportiert Räumlichkeiten und Kubatur, berechnet und schreibt die Leuchten wieder zurück.
Roman: Schräg — man denkt, eine Lichtberechnung würde viel mehr Kapazität fressen als eine Netzberechnung.
Welche Erfahrungen gibt es mit DDS-CAD als All-in-one?
Roman: Was ist mit der eierlegenden Wollmichsau? Wir haben vor neun Jahren DDS-CAD gekauft — eine Riesenwerbeveranstaltung, kann alles: Brandmelder positionieren, Schwachstrom, EMA mitplanen, Netzberechnung, integrierte Lichtberechnung. Schon ein Jahr später war ich ernüchtert, weil die automatisierte Schemenerstellung gar nicht funktionierte. Die Hotline sagte, das müsse man anders anlegen. Ein weiteres Jahr später waren die Kollegen immer noch unzufrieden: Die Lichtberechnung reicht gerade für Leistungsphase 2 oder 3 zum Vorauslegen, die Netzberechnung funktioniert nur umständlich. Habt ihr Erfahrungen mit DDS-CAD?
Julian: Wir waren vorher bei DDS-CAD und sind über Umwege bei Revit angekommen. Wir haben alle irgendeinen Beruf erlernt und nutzen ihn täglich — aber wir haben nicht den Beruf des DDS-CAD-Entwicklers oder Programmierers erlernt. Bei vielen Software-Tools müsste man jeden Fallstrick kennen. Caneco in Revit mit Stromkreisen und Trassenroutinen haben wir, wie Alex angesprochen hat, in großen Projekten ausprobiert, und da brauchst du schwerste Herstellerunterstützung, um es praktikabel zum Laufen zu bekommen — und dann funktioniert es für mich trotzdem nicht mehr.
Warum funktioniert moderne Hardware in der Planung trotzdem nicht?
Julian: Wenn ich meinem elfjährigen Sohn über die Schulter schaue, was er auf dem Handy für 3D-Spiele spielt — und dann sehe ich bei uns im Büro supermoderne CAD-Maschinen, und gefühlt aus jedem zweiten Büro raucht es und es funktioniert nicht richtig. Die Hoffnung ist, dass wir ein paar Hersteller an die Bar bekommen, damit die Schnittstellen besser werden, die Rückläufe aus der Praxis ankommen, die Bedienbarkeit besser wird und die Programme miteinander funktionieren — perspektivisch auch im Einsatz von KI. Bei Zenesis sehen wir, dass das gut anläuft. Aber die Netzberechnung ist auch für die KI schwer, weil man nicht nur alle Normen, sondern auch Herstellerangaben und Praxiserfahrungen zusammenbringen muss. Da braucht man jemanden vor dem Bildschirm, der weiß, was er drückt.
Roman: Das ist das tazite Wissen im Bauch, das die Software nicht ersetzen kann.
Kann die tgabar als Lead-User Softwareentwicklung antreiben?
Roman: Mein Traum war immer, dass wir Softwareentwicklung an und mit der Bar betreiben und die Hersteller auf uns zukommen: Hier finde ich meine Kunden, die eine gute Software wollen, jetzt höre ich denen zu. Das haben wir mit Zenesis und mit Linear schon. Vielleicht nimmt Linear sogar Elektro mit auf.
Alex: Vielleicht ist das auch eine Option. Ich hatte mit Linear schon zwei Videokonferenzen, in denen wir über die Optimierung von Elektroplanung gesprochen haben, weil Linear auf mich zugekommen ist.
Roman: Da darfst du aber noch nicht drüber sprechen, ist das noch geheim?
Alex: Aufgrund meiner Projektbelastung haben wir den Faden vier Wochen vor Heidelberg ausgesetzt; ich schulde noch die Rückmeldung, dass wir wieder loslegen können. Nach meinem Urlaub melde ich mich.
Roman: Wir brauchen nicht nur Elektro-Profis, die erwarten, dass wir Programmierer sind, sondern Leute, die uns zuhören und verstehen, wie wir arbeiten. Wir haben den Verein am Start und eine starke Lounge, die als Lead-User agieren kann — den Begriff habe ich im Studium gelernt, bei Lead-User-Workshops nutzt man besonders fähige Nutzer, um Software zu entwickeln und zu verbessern.
Alex: Und gleichzeitig ist es Potenzial, das man heben kann — wie viele Planer hattet ihr neulich in die Runde geworfen?
Roman: Wir haben rund viereinhalbtausend Mitarbeitende an der Bar versammelt. Ich schätze, 2.000 davon planen Elektro, und hätten gerne eine gute Software.
Welche drei Stufen — Muss, Soll, Kann — soll die Elektro-Software erfüllen?
Roman: Wir haben da das gleiche Start-up im Kopf, Julian: Es kann Installationen in einem Raum darstellen und dann sagen — zieh das aufs ganze Gebäude hoch und nimm die Regeln, die ich im Raum implizit gesetzt habe, so weit von der Tür, so weit vom Fenster. Aber es ist die Frage, ob das sein muss; eine Stufe davor steht doch, dass wir einfach Performance in der Software kriegen und die Funktionen funktionieren.
Julian: Wir haben dasselbe Produkt im Kopf. Wenn ich die Entwicklungsgeschwindigkeit von KI anschaue, ist selbstredend, dass in den nächsten 2 bis 5 Jahren viele Sachen automatisiert werden. Aber es wird immer eine prüfende, qualifizierende Instanz brauchen, die auswertet, ob das Sinn macht. KI-Tools werden für mich immer nur Werkzeuge sein, die mich unterstützen — sie können es nie ersetzen.
Roman: Und das Performance-Problem löst KI nicht in der Nutzung, sondern höchstens in der Programmierung. Da müssten sie Fable, wenn es verfügbar wäre, oder Mythos nutzen und ihren Code einmal bereinigen, sicherheitstechnisch wie auch sonst. Da scheint ineffizienter Code dahinterzustecken — ineffiziente Nutzung der Hardware, nur ein Kern wird benutzt.
Alex: Ich sehe noch ein anderes Potenzial: ein besseres Multiprojektmanagement, um die Lücken an Fachkräften abzufangen. Die Kommunikation mit Bauherr und ausführenden Firmen und das LP8-Thema werden in den nächsten zehn Jahren nur von Menschen geführt werden können. Aber ich kann Varianten viel schneller darstellen, wenn ich den Agenten richtig einsetze: Bei einem Bürogebäude mit 25.000 Quadratmetern wird die Anzahl der Steckdosen am Arbeitsplatz um 0,5 reduziert — was hat das für eine Kostenauswirkung? Bei Orga-Themen und Massenbearbeitung können wir davon profitieren.
Roman: Das ist Änderungsmanagement. Man müsste verstehen, was uns wirklich belastet — denn in der Praxis läuft eben nicht alles glatt.
Alex: Hast du nicht in deinem Ingenieurbüro alle Vorgaben, bevor du in die 3 startest?
Roman: Total. Nach der 3 hast du den perfekten Entwurf, und in der Ausführungsplanung wird nur noch vermaßt. Und dann fällt später gar nicht auf, dass das Bestandsgebäude die Trassen oder die Brüstungskanäle nicht aufnehmen kann. Beim Änderungsmanagement wünschst du dir einen Workflow in der Elektro-Software. Da geht es nicht um BIM und ein Modell, sondern darum, dass die Software mit ihren Bauteilen und Berechnungen die Konsequenzen einer Änderung abschätzen kann — und nicht nur die IFC mit geometrischen Darstellungen.
Alex: Ich würde automatische Checks machen, wenn der Architekt mir im Wochenrhythmus sein IFC- oder Revit-Modell gibt. Bei einem neuen Indexlauf läuft die KI drüber und sagt: Hier hat sich eine Wand verschoben, das ist unkritisch — hier ist es kritisch, weil es Auswirkung auf deinen Steigeschacht und deine Steigetrasse hat, die nicht kleiner werden kann. Guck da mal hin, finde eine Lösung. Das fände ich pfiffig, das macht die Fachkoordination einfacher.
Roman: Ich denke an meine Rollen, da haben wir Muss, Soll, Kann unterschieden. Das könnt ihr bei Software auch machen. Muss: Performance — das ist die Basis, und die gibt es schon nicht; bei Julian läuft die Eieruhr, die Kollegen warten. Warten auf Godot.
Julian: Da muss die PS auf die Straße kommen.
Roman: Da muss die PS auf die Straße kommen. Soll: alle Funktionen in einem Tool, ohne dauernd die Schnittstellen durcheinanderzubringen. Kann: eine Änderung in Leistungsphase 5 reinschieben, und die KI sagt mir die Konsequenzen und macht Vorschläge — das wäre das i-Tüpfelchen.
Alex: Kann-Ebene wäre auch: was heute nur über Remote-Desktops und virtuelle Maschinen läuft, so zu können, dass ich mich mit meinem Account — meinetwegen Gravit- oder Autodesk-Account — einlogge, auf das Modell zugreife und vor Ort nur noch ein iPad, ein Surface oder ein herstellerneutrales Produkt gleicher Güte brauche. Die Rechenpower verschiebe ich in die Firma, in ein Server-Rack, in die Cloud oder in mein eigenes Rechenzentrum.
Wie geht es mit der Lounge Elektro und den Herstellern weiter?
Roman: Liebe Softwarehersteller — macht euch erstmal ans Muss, dann ans Soll: ein Produkt, das performant alle Funktionen beinhaltet. Wie gesagt, Linear ist dran. Wenn ihr im Nachsehen sein und den Markt abgeben wollt, lasst Linear einfach weitermachen — ansonsten kommt an die Bar und hört uns zu.
Roman: Vielen Dank euch zwei. Jetzt geht es mir besser — ich habe die gleichen Probleme wie ihr: Performance, fehlende Tool-Integrationen und KI-Träume. Vielleicht ziehen wir in den nächsten Jahren die richtigen Leute an die Bar, die das mit uns lösen. Ich wünsche euch für die Lounge Elektro alles Gute, wir bleiben dran und wiederholen das sicher nochmal — vielleicht als Video-Podcast. Julian Feyh, Alexander Schröder, einen schönen Abend.
Alex: Danke. Darauf einen Prost — wir sind ja Schleswig an der Bar. Ciao.
Häufige Fragen zu dieser Folge
Gibt es eine All-in-one-Software für die Elektroplanung?
Nach Einschätzung der Gäste nicht — die eierlegende Wollmichsau gibt es nicht. Im Alltag laufen oft ein Dutzend verschiedene Programme nebeneinander: Die Konstruktion macht Autodesk bzw. Revit, für jede Berechnung gibt es eine separate Software. Wo Schnittstellen fehlen, muss der Übertrag händisch erfolgen.
Warum verlangsamt Revit mit Berechnungs-Plugins wie Caneco die Arbeit?
Sammelt man Berechnungen wie Stromkreise und Verteileraufbauten im Revit-Modell, wird die Bearbeitung stark verlangsamt. Selbst hochmoderne Rechner werden nicht ausgelastet, weil Plugins oder Revit teils nur mit einem Kern arbeiten und die Grafikkarte nicht zur Beschleunigung nutzen. Bei jeder Änderung erscheint die Sanduhr. Die Gäste verknüpfen deshalb nicht mehr im Modell, sondern rechnen separat in Caneco.
Mit welchen Software-Tools arbeiten die Gäste in der Elektroplanung?
Für die Netzberechnung Alpi Caneco und Siemens Simaris (separat, nicht im Modell verknüpft), für die Lichtberechnung Relux und DIALux — insbesondere Relux, bei dem Export und Schnittstelle gut funktionieren (Räumlichkeiten und Kubatur exportieren, berechnen, Leuchten zurückschreiben). Manche Aufgaben wie die Photovoltaik-Auslegung lassen sich gar nicht als Plugin verknüpfen. DDS-CAD wurde früher als All-in-one eingesetzt, enttäuschte aber.
Welche drei Stufen soll eine ideale Elektro-Software erfüllen?
Roman gliedert die Wünsche in Muss, Soll und Kann. Muss: Performance — die Funktionen müssen flüssig laufen, was heute schon nicht der Fall ist. Soll: alle Funktionen in einem Tool, ohne ständigen Schnittstellen-Wechsel. Kann: KI-gestütztes Änderungsmanagement, das bei einer Änderung in der Planung die Konsequenzen aufzeigt und Lösungsvorschläge macht — sowie cloudbasiertes Arbeiten mit ausgelagerter Rechenpower.
Wie kann KI die Elektroplanung unterstützen — und wo sind die Grenzen?
KI könnte Varianten schneller darstellen, Kostenauswirkungen von Änderungen abschätzen, automatische Checks bei neuen Architektenmodellen (Indexlauf) durchführen und kritische von unkritischen Änderungen unterscheiden. Sie bleibt aber ein Werkzeug: Eine prüfende, qualifizierende Instanz und das tazite Erfahrungswissen lassen sich nicht ersetzen; Netzberechnung mit Normen, Herstellerangaben und Praxiserfahrung ist auch für KI schwer.
Wie will die tgabar die Softwareentwicklung beeinflussen?
Über die Lounge Elektro und rund viereinhalbtausend Mitarbeitende an der Bar (geschätzt mindestens 2.000 Elektroplaner) will die tgabar als Lead-User auftreten — besonders fähige Nutzer, die Hersteller bei Entwicklung und Verbesserung unterstützen. Mit Anbietern wie Linear gibt es bereits Gespräche zur Optimierung der Elektroplanung.
Zitate
„Das Thema kannst du abkürzen. Die gibt es nicht. Es gibt nicht die eierlegende Wollmichsau."
— Julian Feyh
„Es gibt 2026 noch Probleme, wo ich denke: Das kann doch heute nicht mehr sein. Das ist dasselbe Problem wie vor 15 Jahren."
— Julian Feyh
„Das hat dann großes Potenzial, die Arbeit dramatisch zu verlangsamen."
— Alexander Schröder
„KI-Tools werden für mich immer nur Werkzeuge sein, die mich unterstützen. Aber sie können es nie ersetzen."
— Julian Feyh
„Da muss die PS auf die Straße kommen."
— Roman Fritsches
Zahlen & Fakten
Auf dem Desktop eines Elektroplaners laufen häufig ein Dutzend verschiedene Programme nebeneinander.
Quelle: Julian FeyhBestimmte Plugins oder Revit selbst nutzen teils nur einen Prozessorkern und beschleunigen nicht über die Grafikkarte, sodass selbst hochmoderne Rechner nicht ausgelastet werden.
Quelle: Alexander SchröderDDS-CAD wurde vor etwa neun Jahren als All-in-one-Lösung gekauft; schon ein Jahr später folgte Ernüchterung, weitere Jahre später blieben die Kollegen unzufrieden.
Quelle: Roman FritschesAn der tgabar sind rund viereinhalbtausend Mitarbeitende versammelt; geschätzt mindestens 2.000 davon planen Elektro.
Quelle: Roman FritschesJulian Feyh hatte bereits zwei Videokonferenzen mit dem Softwarehersteller Linear über die Optimierung der Elektroplanung.
Quelle: Julian FeyhGlossar
- Eierlegende Wollmichsau
- Bildhafter Begriff für eine ideale All-in-one-Software, die alle Aufgaben der Elektroplanung in einem Tool abdeckt — die es nach Einschätzung der Gäste nicht gibt.
- IFC
- Offenes Austauschformat im BIM; enthält laut Folge im Wesentlichen geometrische Darstellungen, aber nicht die Bauteile und Berechnungen, mit denen sich die Konsequenzen einer Änderung abschätzen ließen.
- Lead-User
- Besonders fähige Nutzer, die in Lead-User-Workshops genutzt werden, um Software zu entwickeln und zu verbessern; Roman lernte den Begriff im Studium.
- Muss-Soll-Kann
- Priorisierungsschema (aus der Rollendefinition übernommen): Muss = Pflichtbasis (hier Performance), Soll = wünschenswert (alle Funktionen in einem Tool), Kann = i-Tüpfelchen (KI-Änderungsmanagement).
- Tazites Wissen
- Implizites Erfahrungswissen im Bauch des Planers, das auch moderne Software nicht ersetzen kann (Bezug zur Vorgängerfolge).