Forschung an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Dissertation „Produktiv Planen“
Forschung an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Forschung zur Produktivität der TGA-Planung

„Produktiv Planen“ ist ein Promotionsvorhaben an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Es entwickelt ein Messmodell für die Produktivität von TGA-Planungsbüros, in vier Dimensionen und getrennt nach neun Rollen.

Erhebung t₀, Stand 24.09.2026: n = 185 Befragte in 9 Rollen. Ausgewiesen werden nur Aggregate; Rollen mit weniger als vier Personen je Büro erscheinen nicht.

Das Vorhaben

ERP und Zeiterfassung zeigen einem Planungsbüro, was ein Projekt gekostet hat. Woran es lag, zeigen sie nicht. Warum trägt ein Projekt Deckungsbeitrag und das nächste bei gleicher Besetzung nicht? Und warum verlässt jemand ein Team, in das jahrelang investiert wurde?

Das Vorhaben fragt, woran sich Produktivität in der Planung zeigt und wie sie sich messen lässt, ohne sie auf Stunden je Plan zu verkürzen. Planung ist Wissensarbeit: Ergebnis, Qualität und Zufriedenheit derer, die planen, gehören zur Produktivität dazu.

Das Messmodell

Gemessen wird in vier Dimensionen: Potenzial, Prozess, Ergebnis und Zufriedenheit. Das Instrument umfasst 42 Subkonstrukte. Die Antworten werden nach neun Rollen getrennt, von der Büroleitung bis zur Bauüberwachung, und als Strukturgleichungsmodell (PLS-SEM) ausgewertet.

Das Messmodell im Einzelnen →

Grundsätze

  • Jede Kennzahl trägt einen Beleg oder eine Angabe zum Datenstand: Kohorte, Stichtag, Fallzahl.
  • Was belegt ist, steht getrennt von dem, was plausibel erscheint.
  • Innerhalb eines Büros erscheinen Rollen mit weniger als vier Befragten in keiner Auswertung.
  • Die Zertifikatsstufen hängen an der Teilnahme, nie am Ergebnis einer Messung. So bleibt das Instrument frei von taktischem Antworten.

Die Reihe

Wie der Maßstab entsteht, erzählt diese Reihe jeden Dienstag auf LinkedIn. Teil 1 klärt, was Produktivität in der Planung ist und woran sie sich zeigt. Teil 2 begründet, warum sie sich nur je Rolle messen lässt.

Alle Folgen im Forschungsheft →